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Flyer Historie

Woher stammt eigentlich der Begriff Flyer?

Früher sprach man von Handzettel oder Wurfzettel, wobei "früher" noch gar nicht so lange her ist. Erst Ende der 80er Jahre gelangte der Begriff Flyer mit der Raver-Szene nach Deutschland. Damit die Polizei nichts von unerlaubten Raver-Partys erfuhr, war es schwierig, die Szene zu informieren, ohne dass von offizieller Seite davon Kenntnis genommen wurde. Die Idee der Party-Flyer war geboren. Flyer verteilte man persönlich an das Publikum auf anderen Szenetreffs oder in Disco und Kneipen, wo man davon ausgehen konnte, dass man das richtige Publikum traf.

Guter Nebeneffekt war natürlich, dass die Werbung in Form von Flyern damit kaum effektiver sein konnte, denn durch diese Verteilung direkt an die Zielgruppe und der günstige Preis von Flyern, hatte nur einen sehr geringen Streuverlust.

Das war sicherlich auch ein wichtiger Grund für den Erfolg von Flyern. Von da an war die Entwicklung von Flyern nicht mehr aufzuhalten. Flyer wurden immer bunter und vielfältiger. Teilweise wurden Flyer zu wahren Kunstwerken gestaltet, die bei der Partyszene auf gute Ressonanz stieß.

Dieser Mythos der Party-Flyer steckt heute immer noch hinter dem Begriff, wenn auch die allgemeine Verwendung viel breiter und oft auch sachlicher wurde.
Heute ist ein Werbeflyer einfach ein günstiges Werbeprodukt, bei dem man interessante Werbebotschaften auf den Punkt bringt oder kurze Produktbeschreibungen transportiert, um den Empfänger auf den Geschmack zu bringen. Im Idealfall fordert die Zielgruppe daraufhin mehr Information an, besucht die jeweilige Veranstaltung oder das Geschäft oder besucht zumindest die Website des Werbetreibenden.

Die Formate und Ausführung varriieren inzwischen auch deutlich und es gibt eigentlich keine eindeutige Definition von Flyern. Ein Flyer hatte ursprünglich einfach die Bedeutung von einer kurzen Werbebotschaft, was auf einem kleinen Format wie DIN A6 preiswet gedruckt wurde.
Durch die hohe Popularität werden Flyer heute aber inzwischen unter vielen Flyer und Ausführungen vertrieben, wobei es dafür keine offizielle Definition gibt. ABer wer sollte die auch festlegen?

So sind Flyer möglich vom kleinen Scheckkarten- oder Visitenkartenformat, DIN A6, DIN A5, DIN A4 und sogar DIN A3. Dazwischen gibt es auch Formate, die vom DIN Format abweichen und eher länglich oder quadratisch sind. Flyer werden auch in allen möglichen Varianten gefalzt. So gibt es Wickelfalz, Zick-Zack-Falz oder Leporello oder auch ausgefallenere Varianten wie Fensterfalz und Altarfalz. Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Hochwertige Varianten werden auch schon mal mit einer Stanzung versehen oder besonders edel lackiert oder cellophaniert.

Spätestens aber als gebundene Ausgabe mit Rückstichheftung, Klebebindung oder Fadenheftung wird aus dem Flyer dann eine Broschüre oder sogar Buch.

Werbetipp: Mit einer Bildpersonalisierung kann man besondere Effekte in der Werbung erzielen. Auch für eine personalisierte Flyerwerbung ist das heute im Digitaldruck problemlos möglich. Damit hebt man sich von der allgemeinen Werbeflut besonders ab.